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Biologische Zahnheilkunde

Wir behandeln in unseren Praxen nach den Prinzipien der Ganzheitlichen Zahnmedizin und nach den Regeln der biologischen Zahnheilkunde. Unsere Behandlung umfasst folgende Gebiete: Metallfreie Komplettversorgungen (Zahnersatz, Füllungen und Zahnimplantate aus Vollkeramik), Herddiagnostik und Materialverträglichkeits-Prüfung mittels Elektroakupunktur, Störfeldsuche von körperlich belastenden Entzündungsherden, Lüscher-Color-Diagnostik, Lymphdrainage, Fachgerechte Amalgamentfernung und Ersatz durch CEREC-Keramikfüllungen.

Zahnärzte

Keramikfüllungen (Inlays) - "CEREC"

Keramikinlays nach dem CEREC Verfahren sind inzwischen seit über 20 Jahren in der Zahnheilkunde etabliert. Dabei handelt es sich um Einlage-Füllungen (Inlays), die aus einer speziellen Keramik angefertigt und in den Zahn eingeklebt werden.

Was macht diese Keramikfüllung so wertvoll?

  • Die zahnschonende Präparation erhält die gesunden Anteile Ihres Zahnes, die Außenflächen bleiben in der Regel intakt.
  • Stabile Verklebung dünnster Zahnanteile und passgenau gefräste Füllung: Es wird eine bessere Stabilität als bei Amalgam- oder Goldfüllungen erreicht.
  • Keine Schrumpfung der Füllung. Aus diesem Grund besteht eine lang anhaltende Randdichtigkeit und ein erneutes Einwandern von Bakterien wird verhindert.
  • Bio-Verträglichkeit, da Keramik verwendet wird: kein Metall, keine Abwehr- und Allergiereaktion des Körpers.
  • Statt eines Füllungs- oder Kronenrandes gibt es bei CERECs eine abriebfeste Klebefuge. Dadurch wird die Reizung des Zahnfleischrandes an der Füllung vermieden.
  • Natürliche Farbgebung: individuelle Anpassung der Keramikfarbe an die Zahnfarbe. So wird der Übergang zwischen gesundem Zahn und Füllung unsichtbar.
  • Selbst bei sehr großen Defekten ist eine Versorgung mit CEREC-Keramikfüllungen gut möglich. Gerade hier kommen die Stabilitätsvorteile der Keramik-Klebetechnik zum Tragen.

Wie funktioniert das?

Zuerst wird die alte Füllung bzw. der durch Karies zerstörte Bereich des Zahns, entfernt. Der leere Bereich wird nun entsprechend präpariert und mit einer Kamera fotografiert. Der Computer errechnet aus den gewonnenen Daten ein dreidimensionales Bild, anhand dessen die Einlagefüllung konstruiert wird.

Anschließend wird aus einem industriell vorgefertigten Keramikblock in der zu Ihrem Zahn passenden Farbe die Füllung computergesteuert herausgefräst.

Vom Zahnarzt werden noch feine Korrekturen gemacht und das Inlay an die Nachbarzähne angepasst.

Nun beginnt der Klebevorgang: sowohl der Zahn, als auch das Keramikinlay werden vorbehandelt und dann sofort stabil miteinander verklebt.

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Frau Dr. Symalla während einer Behandlung

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Bild unten: Alte Amalgamfüllungen, die ersetzt werden können (links). Zahnfarbenekeramikfüllungen an den selben Zähnen (rechts).

Kronen und Brücken aus Vollkeramik

Dank neuester Computertechnologie stellen wir Inlays, Kronen und Brücken aus bioverträglicher Keramik her und verzichten so ganz auf die Verwendung von Metall. Das verwendete Material trägt den Namen "Zirkonoxid".

Wie wird der Zahnersatz hergestellt?

Nachdem der Zahn vorbehandelt und von Karies befreit wurde, wird ein Abdruck genommen, welcher von einem digitalen 3D-Scanner vermessen wird. Mit den so gewonnenen Daten wird am Computer der Zahnersatz konstruiert (CAD/CAM Verfahren) und anschließend von einer computergesteuerten Schleifmaschine aus einem Keramikblock gefräst. Alle Schritte vollziehen sich im praxiseigenen Labor. Zuletzt wird noch die individuelle und zu Ihrem Gebiss passende Zahnform und -farbe wird von unseren Zahntechnikern ausgearbeitet.

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Vermessung des Abdrucks

Was macht Zahnersatz aus Keramik so wertvoll?

Kronen und Brücken aus Keramik sind auch für Allergiker absolut verträglich, außerdem schonen sie den Organismus, da sie keinerlei Metall enthalten. Ein natürlicher Zahn ist in sich durchgehend transparent. Ein Zahnersatz, der Metall im Untergerüst enthält, unterbricht diese natürliche Transparenz. Verwendet man die neue Zirkonoxidkeramik, wird dieser negative Effekt vermieden, denn das Material besitzt lichtdurchlässige Eigenschaften. Ferner entfallen die bei metallgetragenen Brücken nach einiger Zeit auftretenden dunklen Metallränder. Vor allem im anspruchsvollen Frontzahnbereich verkörpert die Zirkonoxidkeramik somit das ästhetische Ideal. Auch im Seitenzahnbereich lässt sich hierdurch ein schönes und natürliches Ergebnis erzielen.

Elektroakupunktur

Was bedeutet EAV-Diagnostik? Aus Erfahrung wissen wir, dass viele Menschen sehr empfindlich auf bestimmte Materialien reagieren und sogar unter chronischen Beschwerden leiden, die durch ständige Entzündungen im Mund- und Kieferbereich hervorgerufen und verschlimmert werden.

Es werden Störungen gemessen, die chronische Beschwerden auslösen können

Um den Ursachen dieser Beschwerden auf den Grund zu gehen, führen wir mit Hilfe eines speziellen Messgerätes Messungen an den Meridianpunkten durch. Dieses Verfahren kennen Sie vielleicht aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei können wir feststellen, ob es bestimmte Materialien oder chronische Entzündungen im Kopfbereich sind, die heftige Reaktionen und andere Probleme hervorrufen.

Solche Zusammenhänge können selten mit einem Hautallergietest oder durch Röntgen festgestellt werden. Aufgrund ihrer Feinheit sind energetische Messungen sehr hilfreich, Hinweise auf chronische Beschwerden verursachende Störungen zu liefern.

Eine Messelektrode übt einen gewissen schmerzfreien Druck auf die Haut aus und liefert so Daten an das Messgerät, von dem sich dann die Reaktionen ablesen lassen. Mit homöopathisch aufbereiteten Materialien (z.B. Quecksilber, Silber, Amalgam), die in kleinen Ampullen abgefüllt und in den Messkreis eingebracht sind, werden die Unverträglichkeiten näher bestimmt.

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Frau Dr. Hager - Elektroakupunktur Spezialistin - bei einem Beratungsgespräch

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Auf diese Weise können wir relativ genau auf etwaige Unverträglichkeiten und Entzündungen schließen und dadurch die Therapie individuell an unsere Patienten anpassen. Wir sind dadurch sicherer in der Wahl der Materialien und können in der Therapiephase besser vorhersagen, welche Zähne sich wie verhalten werden. So wird ein noch höheres Maß an Planungssicherheit und Therapieerfolg erzielt - zum Wohle Ihrer Zahngesundheit.

Metallfreie Keramik-Implantate

Keramikimplantate bestehen aus Yttrium-stabilisierter Zirkonoxidkeramik. Diese ist extrem bruchstabil und außerdem biologisch bestens verträglich. Keramikimplantate kommen durch ihre weiße Farbe dem Aussehen natürlicher Zähne sehr nahe. Diese Eigenschaft ist besonders für den Einsatz im sichtbaren Bereich der Schneidezähne von Vorteil. Vor allem, wenn das umgebende Zahnfleisch sehr dünn ist. Im weniger sichtbaren Seitenzahnbereich greift man dagegen häufiger auf gewöhnliche, dunklere Titanimplantate zurück, auch, weil diese unter der Schleimhautdecke einheilen können.

Vorteile der Zirkonoxid-Implantate:

  • Bestechende Ästhetik und keine erkennbaren Unterschiede zu echten Zähnen
  • Auch bei dünnen Knochenverhältnissen einsetzbar
  • Glatte Oberfläche mit optimaler Gewebeverträglichkeit
  • Vergleichbare Stabilität wie Titan
  • Mit allen gängigen Präparations- und Operationstechniken kompatibel

Nachteile der Zirkonoxid-Implantate:

  • Hohe Ansprüche an den Patienten: Da die Keramikimplantate während der Einheilphase aus dem Zahnfleisch herausragen, muss der Patient diese konsequent schonen
  • Noch keine veröffentlichten Langzeitstudien

Wegen der vielen interessanten Möglichkeiten ist das Gebiet der Keramikimplantate zur Zeit ein Brennpunkt der internationalen Implantologieforschung. Bereits seit 2004 implantieren die Dr. Hager Zahnärzte auch mit Keramiksystemen – und das mit großem Erfolg. Die Entwicklung neuer Keramikoberflächen ermöglichte hier besonders große Fortschritte. Nur vergleichbare Langzeitstudien über mehrere Jahrzehnte, wie bei Titanimplantaten, bestehen wegen der noch jungen Erfindung zur Zeit nicht.

Zirkonoxidimplantate unterscheiden sich etwas hinsichtlich der Operationstechnik von gängigen Titanimplantaten. Doch werden die speziellen Therapieregeln eingehalten, stehen die Zirkonoximplantate in Sachen Haltbarkeit und Stabilität den Titanimplantaten in nichts nach. Vor allem im sichtbaren Frontzahnbereich bieten sie aufgrund ihrer natürlichen Farbe einen ästhetischen Vorteil, anders als Titanimplantate, die hier oft dunkel durchschimmern.

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Computergestützte Fräse

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