Metallfreie Keramikimplantate

Keramikimplantate bestehen aus Yttrium-stabilisierter Zirkonoxidkeramik. Diese ist extrem bruchstabil und außerdem biologisch bestens verträglich. Keramikimplantate kommen durch ihre weiße Farbe dem Aussehen natürlicher Zähne sehr nahe. Diese Eigenschaft ist besonders für den Einsatz im sichtbaren Bereich der Schneidezähne von Vorteil. Vor allem, wenn das umgebende Zahnfleisch sehr dünn ist. Im weniger sichtbaren Seitenzahnbereich greift man dagegen häufiger auf gewöhnliche, dunklere Titanimplantate zurück, auch, weil diese unter der Schleimhautdecke einheilen können.

Vorteile von Zirkonoxidimplantaten:

  • Ausgezeichnete ästhetische Merkmale
  • Dank der natürlichen Zahnfarbe kaum unterscheidbar von echten Zähnen
  • Sehr glatte Oberfläche mit optimaler Gewebeverträglichkeit
  • Hohe Stabilität, vergleichbar mit Titan
  • Mit allen gängigen Operationstechniken kompatibel

Wegen der vielen interessanten Möglichkeiten ist das Gebiet der Keramikimplantate zur Zeit ein Brennpunkt der internationalen Implantologieforschung. Bereits seit 2004 implantieren die Dr. Hager Zahnärzte auch mit Keramiksystemen – und das mit großem Erfolg. Die Entwicklung neuer Keramikoberflächen ermöglichte hier besonders große Fortschritte. Nur vergleichbare Langzeitstudien über mehrere Jahrzehnte, wie bei Titanimplantaten, bestehen wegen der noch jungen Erfindung zur Zeit nicht.

Nachteile der Zirkonoxidimplantate:

  • Hohe Ansprüche an den Patienten: die Keramikimplantate stehen während der Einheilphase aus dem Zahnfleisch heraus, weshalb sie konsequent geschont werden müssen
  • Noch keine Langzeitstudien vorhanden

Zirkonoxidimplantate unterscheiden sich etwas hinsichtlich der Operationstechnik von gängigen Titanimplantaten. Doch werden die speziellen Therapieregeln eingehalten, stehen die Zirkonoximplantate in Sachen Haltbarkeit und Stabilität den Titanimplantaten in nichts nach. Vor allem im sichtbaren Frontzahnbereich bieten sie aufgrund ihrer natürlichen Farbe einen ästhetischen Vorteil, anders als Titanimplantate, die hier oft dunkel durchschimmern.

Kronen und Brücken aus Vollkeramik

Dank neuester Computertechnologie stellen wir Inlays, Kronen und Brücken aus bioverträglicher Keramik her und verzichten so ganz auf die Verwendung von Metall. Das verwendete Material trägt den Namen "Zirkonoxid".

Wie wird der Zahnersatz hergestellt?

Nachdem der Zahn vorbehandelt und von Karies befreit wurde, wird ein Abdruck genommen, welcher von einem digitalen 3D-Scanner vermessen wird. Mit den so gewonnenen Daten wird am Computer der Zahnersatz konstruiert (CAD/CAM Verfahren) und anschließend von einer computergesteuerten Schleifmaschine aus einem Keramikblock gefräst. Alle Schritte vollziehen sich im praxiseigenen Labor. Zuletzt wird noch die individuelle und zu Ihrem Gebiss passende Zahnform und -farbe wird von unseren Zahntechnikern ausgearbeitet.

Labor Dr. Hager Zahntechnik
Vermessung des Abdrucks
Dentallabor Dr. Hager Brücke

Was macht Zahnersatz aus Keramik so wertvoll?

Kronen und Brücken aus Keramik sind auch für Allergiker absolut verträglich, außerdem schonen sie den Organismus, da sie keinerlei Metall enthalten. Ein natürlicher Zahn ist in sich durchgehend transparent. Ein Zahnersatz, der Metall im Untergerüst enthält, unterbricht diese natürliche Transparenz. Verwendet man die neue Zirkonoxidkeramik, wird dieser negative Effekt vermieden, denn das Material besitzt lichtdurchlässige Eigenschaften. Ferner entfallen die bei metallgetragenen Brücken nach einiger Zeit auftretenden dunklen Metallränder. Vor allem im anspruchsvollen Frontzahnbereich verkörpert die Zirkonoxidkeramik somit das ästhetische Ideal. Auch im Seitenzahnbereich lässt sich hierdurch ein schönes und natürliches Ergebnis erzielen.

Innovative Behandlungskonzepte

Moderne Therapieverfahren ermöglichen es, Patienten eine schonende und zugleich wirkungsvolle Behandlung zu bieten.
In den Zahnarztpraxen Dr. Hager wird daher eine Vielzahl innovativer Techniken eingesetzt:

  • Exakte Anfertigung von Zahnersatz mittels computergesteuertem CAD/CAM Verfahren
  • Fortschrittliche Therapiekonzepte im Bereich der ganzheitlichen Kieferorthopädie (Crozat- und Bionatortherapie)
  • Einsetzen metallfreier Keramikimplantate (seit 2004)
  • Strahlungsarme digitale Tomographie (ConeBeam-CT, DVT) mit dreidimensionaler Kiefervermessung zur genauen Planung und Navigation bei Implantationen
  • Hochmodernes, praxiseigenes zahntechnisches Labor
Zahntechnik Computertomographie
Dreidimensionales Kieferbild

Digitale Volumentomographie

Der Digitale Volumentomograph ("DVT, CBCT") ist eine technische Innovation. Er ermöglicht dreidimensionale Aufnahmen des Gesichtsschädels bei deutlich geringerer Strahlenbelastung als mit konventionellen Geräten.

Er bietet folgende Vorteile:

  • Wichtige anatomische Bereiche (z.B. Nerven) können räumlich (3D) dargestellt werden. Dies ist bei kleinen sowie größeren chirurgischen Eingriffen von großem Wert.
  • Deutlich erhöhte Behandlungssicherheit und Vorhersagbarkeit des geplanten Eingriffs.
  • Die Kiefer- und Knochensituation lässt sich sehr präzise visualisieren und somit der Einsatz von Zahnimplantaten zuverlässiger planen.
  • Erleichterte Therapieplanung insbesondere im Bereich der Implantologie.
DVT und Computertomographie

Im Gegensatz zur gewöhnlichen Röntgenaufnahme, ermöglicht die Tomographieaufnahme eine weiterführende Diagnostik, vor allem im Bereich der Implantologie. Anhand des dreidimensionalen Abbilds Ihrer Zahn- und Kieferverhältnisse lässt sich so die optimale Position der Implantate exakt planen.

 

Dentallabor Techniker Dr. Hager

Kieferorthopädie - für Jugendliche und Erwachsene

Auch im Erwachsenenalter besteht der Wunsch, gerade und schöne Zähne zu haben. Aufgrund schlechter oder ausbleibender Behandlungen in der Vergangenheit kann es zu unerwünschten Verschiebungen gekommen sein.

Herausnehmbare und unsichtbare Zahnspangen

Bei einer klassischen Therapie mit Zahnspangen werden gerade im Erwachsenenalter Klammern bevorzugt, die herausnehmbar und von außen nicht sichtbar sind. Die Dr. Hager Zahnärzte wissen um diese Bedürfnisse und führen daher eine Reihe spezieller Zahnspangentypen in ihrem Sortiment. Hierzu zählen vor allem die Crozat Spange (Bild unten) und die sogenannten Plattenregulierungen (Bild rechts). So kann in den meisten Fällen auf eine feste Zahnklammer verzichtet werden und es müssen keine Beeinträchtigungen im Alltag erduldet werden.

KFO Zahnspangen
Sogenannte Plattenregulierungen zum nächtlichen Tragen
Kieferorthopädie Dr. Hager
Zahnkorrekturen

Glücklicherweise gibt es im Erwachsenenalter Möglichkeiten, mit denen sogar in kurzer Zeit Erfolge erzielt werden können. Und zwar durch die Kombination aus Kieferorthopädie und Methoden der ästhetischen Zahnmedizin. Zahnfarbene Keramikverblendschalen zum Beispiel, sogenannte Veneers (Bild links), werden nicht nur zur Verschönerung von Schneidezähnen verwendet, sondern auch um Zahnfehlstellungen - zumindest optisch - zu korrigieren. Bei Kiefergelenksbeschwerden oder anderen Problemen wie Zähneknirschen, kommt die sogenannte Bionator Spange zum Einsatz. Sogar in der "Schnarchtherapie" können damit gute Erfolge erzielt werden.

Die Behandlung mit Lachgas

In Deutschland erfreut sich die Behandlung mit Lachgas wachsender Beliebtheit, was vor allem der einfachen Handhabung einer neuen Gerätegeneration zu verdanken ist. Bei Lachgas gibt es keine Nachwirkungen, wodurch der Patient direkt im Anschluss wieder Auto fahren kann, beispielsweise. Außerdem ist keine Nahrungskarenz vor der Behandlung notwendig.

Was ist Lachgas?

Lachgas wird seit über 150 Jahren in der Medizin zu Betäubungs- und Schmerzlinderungszwecken eingesetzt. Der Zahnarzt verabreicht das Lachgas mithilfe eines speziellen Gerätes. Durch einen integrierten Mischer ("Flowmeter") kann das Lachgas vom Zahnarzt individuell dosiert werden. Das Lachgas-Sauerstoffgemisch wird anschließend über eine spezielle Nasenmaske verabreicht.

Wie wirkt Lachgas?

Nach nur wenigen Atemzügen fühlen Sie sich leicht und entspannt. Sie verlieren jedoch nie das Bewusstsein. Sie bleiben während der gesamten Behandlung ansprechbar. Lachgas wirkt gleichzeitig beruhigend, angstreduzierend und schmerzlindernd. Nach der Behandlung verschwindet die Wirkung nach kurzer Zeit und Sie sind wieder voll funktionsfähig.

Ist die Lachgassedierung sicher?

Ja, die zahnärztliche Sedierung mit Lachgas ist eine sehr sichere Behandlungsmethode. In vielen Ländern gehört sie schon lange zum Praxis-Alltag, so zum Beispiel in den USA, wo die Behandlung mit Lachgas zum selbstverständlichen Standard in den meisten Zahnarztpraxen gehört. Aufgrund der hohen Patientensicherheit, eignet sich diese Behandlungsmethode auch für Kinder.